Warum eigentlich? Warum glauben Menschen an Gott? Oder warum eigentlich nicht? Gibt es handfeste Gründe, die einem helfen an Gott zu glauben? Was bringt mir der Glaube eigentlich? Mit diesen spannenden Fragen wird sich der YouGo am Sonntag, 26. Januar um 18 Uhr in der evangelisch-reformierten Kilianskirche in Schötmar beschäftigen. Und das Ganze jung, frisch und humorvoll – sodass man Spaß hat, den YouGo zu erleben. Dazu werden einige Menschen etwas aus ihrem Leben erzählen und was ihnen am Glauben wichtig ist. Und TEN SING Knetterheide wird mit seiner Band und dem Chor dafür sorgen, dass der Gottesdienst einen modernen musikalischen Rahmen haben wird. „Das wird ein Gottesdienst, der Spaß machen und sich lohnen wird“, versprechen die Veranstalter. „Also: Komm und sei dabei!“

Studien zufolge werden sich die Mitgliederzahlen der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland bis 2060 halbiert haben. Auch in Lippe sind sie seit Jahren rückläufig. Ein Hauptgrund ist die Altersentwicklung, aber auch Austritte spielen eine Rolle. Ein neues Angebot in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schötmar versucht nun, auch junge Erwachsene stärker in die Gemeinde einzubinden.

Robin Meier (Promotionsstudent an der Universität Bielefeld) und Jan Christian Pinsch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Paderborn) sind im dortigen Kirchenvorstand mit 25 bzw. 31 Jahren die beiden jüngsten Mitglieder. Ihre Generation sehen sie in der Kirche deutlich unterrepräsentiert: „Viele beteiligen sich nach der Konfirmation nicht weiter aktiv in der Gemeinde, weil sie denken, dass sie dort keine Rolle spielen.“ Deshalb haben sie sich das Angebot „Eat & Talk“ überlegt und dafür alle Gemeindemitglieder zwischen 18 und 35 Jahren per Postkarte eingeladen. „Dabei wollen wir gemütlich zusammen essen und über die Themen sprechen, die unsere Generation bewegen“, erklären sie. „Vielleicht haben ja auch Glaube und Kirche etwas dazu zu sagen.“ Die Veranstalter können Impulse zu verschiedenen Themen geben, freuen sich aber vor allem auf die Anregungen der Teilnehmer.

Am Donnerstag, 9. Januar um 19.30 Uhr findet daher ein erstes Treffen in der Begegnungsstätte Schötmar (Am Kirchplatz 1c) statt, danach geht es an jedem ersten Donnerstag des Monats weiter. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch interessierte Nicht-Gemeindemitglieder sind willkommen.

Zum Jahreswechsel gibt es am Dienstag, 31. Dezember um 17 Uhr einen Jahresschlussgottesdienst in der Kilianskirche. Superintendent Andreas Gronemeier gestaltet die Feier am Silvesterabend mit Abendmahl. Für die Nachbarschaft am Schötmaraner Tor findet am Silvesternachmittag um 15 Uhr eine Jahresschlussandacht und Tischabendmahl mit Pfarrer Matthias Schmidt statt. Am Mittwoch, 1. Januar gibt es anstelle eines Gottesdienstes um 11 Uhr ein Neujahrsfrühstück mit Andacht. Pfarrer Matthias Schmidt wird die Neujahrsandacht in der Begegnungsstätte leiten.

Pfarrer Markus Honermeyer ist seit 1999 tätig im 2. Pfarrberzirk der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schötmar, seit 2008 mit einem Stellenumfang von 75 Prozent. Seit einigen Jahren ist nach der Gemeindegliederzahl eigentlich eine Reduzierung auf 50 Prozent angezeigt. Nach dem Weggang von Pfarrer Matthias Grundmann aus dem 1. Pfarrbezirk der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Schötmar-Knetterheide, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Landeskirche, wird dort ein 50-prozentiger Dienstauftrag erteilt.

Pfarrer Markus Honermeyer hat sich bereit erklärt, diesen Dienst zu übernehmen. Von den 50 Prozent Dienstumfang in der lutherischen Gemeinde Schötmar-Knetterheide werden die Hälfte, also 25 Prozent, Dienstumfang aus Mitteln der Gemeinde finanziert, um eine sofortige Kürzung auf 25 Prozent, die rechnerisch geboten wäre, abzuwenden. Pfarrer Honermeyer wird also zukünftig in beiden Gemeinden Schötmars zu je 50 Prozent seines Dienstes tätig sein. Die Kirchenvorstände, die Pfarrer der beiden Gemeinden und Pfarrer Honermeyer selbst sehen erwartungsvoll auf diese neue Konstellation.

Für die sorgfältige Klärung, welche Aufgaben genau indem gesetzten Rahmen zu erfüllen sind, finden zu Beginn des Jahres noch Beratungen statt. Die Veränderungen für Pfarrer Honermeyer sollen voraussichtlich ab 1. Februar 2020 gelten. Für ihn bedeutet das auch einen Abschied aus dem Dienst in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Salzuflen, den er seit 2008 mit einem Viertel-Dienstumfang wahrgenommen hatte.

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!“: Mit dieser ersten Liedzeile lädt die Kantorei zum diesjährigen Konzert am zweiten Adventssonntag, 8. Dezember um 18 Uhr in die Kilianskirche ein. Auf dem Programm stehen bekannte Adventslieder zum Zuhören und Mitsingen, dazu Chor- und Instrumentalmusik u.a. von A. Hammerschmidt und J. Pachelbel (Kanon und Gigue). Dabei erklingen manche Adventslieder in neuer Gestalt. Es musizieren Carolin Franke (Sopran), ein Barockblechbläserquartett, ein Streicherensemble und die Kantorei der Kilianskirche unter der Leitung von Uta Singer. Der Eintritt ist frei.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen ökumenischen Laternenumzug der drei Kirchengemeinden zum Martinstag. Treffpunkt am Samstag, 16. November um 17 Uhr ist das Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde am Kirchplatz Schötmar. Nach einer kurzen Begrüßung geht es dem reitenden „Martin“ folgend durch Schötmar (Route: Am Kirchplatz – Begastraße – Schülerstraße – Schloßstraße – Am Alten Teich – Elisabethstraße – Heldmanstraße – Marktplatz – Begastraße – Am Kirchplatz). Der Zug wird von Fackelträgern der Feuerwehr begleitet und durch die Polizei gesichert. Unterwegs halten die Teilmehmer an und singen die Laternen- und Martinslieder mit den Bläsern.

Nach dem Umzug wird in der Kilianskirche das Martins-Spiel aufgeführt, bei dem alle die Refrains mitsingen können. Die erwachsenen Begleiter werden gebeten, vorab mit ihren Kindern die Laternen- und Martinslieder und das Lied „Gott, dein guter Segen“ einzuüben, die beim Umzug und dann in der Kirche gesungen werden sollen. Am Schluss der Veranstaltung ist eine Sammlung vorgesehen, die in diesem Jahr für „Diakonie-Katastrophenhilfe“ und „Caritas International“ bestimmt ist. Dabei gibt es auch die beliebten „Stutenkerle“. Mit ihren Spenden können die Teilnehmer also wie einst Martin von Tours durch Teilen helfen.

Im Rahmen der Gottesdienstreihe „Profile“ ist in einem ökumenischen Festgottesdienst in der Kilianskirche Schötmar die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Stadtgebiet Bad Salzuflen gefeiert worden. Elf Kirchengemeinden und kirchliche Gemeinschaften sind Gründungsmitglieder der ACK Bad Salzuflen, die die Zusammenarbeit in Gottesdiensten, die gemeinsame Bildungsarbeit oder auch die Vertretung gemeinsamer Anliegen in der Öffentlichkeit intensivieren möchte, schreibt die Lippische Landeskirche in einer Pressemitteilung.

Die Predigt im Gottesdienst hielt Präses i.R. Klaus Bröhenhorst (Hildesheim). Er erinnerte an die Aufbruchstimmung der Jugend vor 50. Eine ähnliche Zuversicht vereine auch Christen in Bad Salzuflen. Es sei gut, dass Christen des Stadtgebietes Trennendes überwinden und zusammenkommen.    

Pfarrerin Annette Muhr-Nelson, Vorsitzende des ACK-NRW mit 36 Mitgliedskirchen, begrüßte den ACK Bad Salzuflen als 43. lokales Mitglied. Die Ökumene bejahe die versöhnte Vielfalt. „Jesus bittet Gott, dass sie eins sind, damit die Welt am Zeugnis der Christen die Liebe Gottes erkennt. Wir wollen unsere Unterschiedlichkeit nicht in Abgrenzung voneinander pflegen und erkennen Andersartigkeit als Bereicherung an.“ Jede Tradition gebe ein Stückchen von der vielfältigen und reichen Wesenheit Gottes wieder. Es sei erfreulich, dass die Neuapostolische Kirche Gründungsmitglied sei und sich der Ökumene geöffnet habe, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Delegierten der elf Gründungsmitglieder erbauten als Symbol der Einheit in Christus ein Kreuz aus Steinen mit dem Namen ihrer jeweiligen Gemeinde und unterzeichneten die Satzung der ACK im Stadtgebiet Bad Salzuflen. Kirchenrat Tobias Treseler begrüßte die Gründung der ersten lokalen ACK in Lippe, die auf dem Weg versöhnter Vielfalt großen Rückhalt und Vorbildcharakter für die Region habe.

Die stellvertretende Bürgermeistern Marion von Canstein (SPD) überbrachte Glückwünsche der Stadt und ermutigte, den versöhnten Weg weiterzugehen. „Diese Kraft des Zusammengehens benötigen wir angesichts einer immer komplexer werdenden Welt in allen Bereichen des Lebens, um zerstörerischer Ausgrenzung und Gewalt entgegenzuwirken“, wird sie in der Pressemitteilung zitiert. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von der Kantorei der ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar unter Leitung von Uta Singer sowie Jonathan Misch (Geige) und Lothar Möller (Klavier).

Das Bild zeigt von links: Katrin Bünting, Maria Kapetschny, Annette Muhr-Nelson, Volker Adam, Tobias Treseler, Dr. Burkhard Krüger, Andreas Gronemeier, Micha Reischuck, Dr. Sven Lesemann, Michael Block, Klaus Bröhenhorst, Dr. Claus Jourdan, Dr. Almut Ludewig, Peter Homburg, Steffie Langenau, Marion von Canstein, Dorothee Niederlag. Nicht auf dem Bild zu sehen sind Christiane Schmidt und Jutta Schlitzberger. (Foto: Lippische Landeskirche)

Die Gottesdienstreihe „Profile“ der Lippischen Landeskirche macht zu einem besonderen ökumenischen Festgottesdienst Station in der Kilianskirche: Hier wird am Sonntag, 13. Oktober, um 10 Uhr die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Bad Salzuflen gefeiert. 11 Kirchengemeinden und kirchliche Gemeinschaften sind laut Pressemitteilung der Lippischen Landeskirche Gründungsmitglieder der ACK in der Salzestadt. Sie wollen künftig den Austausch und die Zusammenarbeit verstärken, zum Beispiel mit Gottesdiensten, Bildungsarbeit oder auch der Vertretung gemeinsamer Anliegen in der Öffentlichkeit. Die Predigt im Gottesdienst hält Präses i.R. Klaus Bröhenhorst (Hildesheim), es werden neben Kirchenrat Tobias Treseler und Pfarrerin Annette Muhr-Nelson (ACK-NRW) auch Vertreterinnen und Vertreter der Gründungskirchengemeinden sowie der Stadt Bad Salzuflen im Gottesdienst dabei sein. Im Anschluss wird ab 11.30 Uhr zu einem Empfang in der Kilianskirche eingeladen. Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, ist die ACK Bad Salzuflen die erste, die auf lokaler Ebene in Lippe gegründet wird, bereits seit 37 Jahren gibt es eine Zusammenarbeit von christlichen Kirchen auf regionaler Ebene in der ACK Lippe.

Das Feuer knistert leise in der Feuerschale vor sich hin, darüber drehen sich vorsichtig Stockbrotteige, die langsam goldbraun backen. Man hört vielstimmiges Singen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und ab und zu das Tropfen eines Regenschauers. So gemütlich ging der Jungschartag im Garten des Vereinshauses Sylbach zu Ende. Als ein Highlight der lippischen Jungscharbeit wurde am 7. und 8. September in und rund um die Sylbacher Kirche mit 120 Kindern und jungen (und fast jungen) Mitarbeitenden beim Lippischen Jungschartag der 125. Geburtstag des CVJM Lippe gefeiert.

Tolle Spielaktionen, ein anregender Gottesdienst, leckeres Essen, eine verschwundene und danach leckere Torte, viel gute Laune und Glaube und Optimismus haben diese tolle Aktion geprägt. Auch den nicht so guten Wettervorhersagen zum Trotz fanden alle geplanten Aktionen im Freien statt und die wenigen Regenschauer haben den Lippischen Jungschartag nicht weiter gestört. Vorbereitet vom Jungscharbeirat des CVJM Lippe, in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Sylbach und dem CVJM Sylbach, konnten wieder einmal alle herzhaft sagen: „Mit Jesus Christus mutig voran!“.

Du kennst die Jungschar noch nicht? Wenn du ein Mädchen oder Junge zwischen 6 und 10 Jahren bist, komm doch auch zur Jungschar Rasselbande nach Schötmar. Jeden Donnerstag von 16 bis 17.30 Uhr wird im Gemeindezentrum der Trinitatiskirche (Eduard-Wolff-Straße 19 in Bad Salzuflen-Schötmar) gespielt, gebastelt, gesungen und spannende Geschichten aus der Bibel erzählt. Axel Schwarze und die Jungscharkinder freuen sich auf deinen Besuch!

Die diesjährige Freizeit der Gemeinsamen Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinden in Schötmar und Sylbach hat 22 Jugendliche und Mitarbeitende in die spanischen Orte Albanyà und L’Escala geführt. Die Zeit in Albanyà, einem kleinen Dorf in den Pyrenäen, war gefüllt mit Aktivitäten wie Mountainbiken, Wandern, Watertrekking, GPS-Touren und Erfrischungen in der Muga, dem örtlichen Fluss. Die Woche in L’Escala hingegen war durch die Lage an der Costa Brava etwas entspannter; Zeiten im und am Meer und Shopping in der Stadt standen dort mehr im Vordergrund. Abgerundet wurde das Programm durch Ausflüge zum Schnorcheln, einen Tagestrip nach Barcelona (Foto) und Gespräche der Mitarbeitenden zum Thema „Höhen und Tiefen“, aber auch mit Kreativeinheiten, Spielshows und Quizabenden.